LOOMIT

Loomit Streeticons Artist

LOOMIT ist einer der international präsentesten Graffiti-Writer, der schon in jeder Menge Hall of Fames "gemalt" hat und in keinem Graffiti-Lexikon fehlt. Wir schreiben das Jahr 1983. Graffiti in Deutschland liegt noch in der Steinzeit. Inspiriert von Erzählungen über New Yorker Graffiti, schnappt sich der damals 15-jährige LOOMIT den Vorrat an Spraydosen seiner Mutter, um den örtlichen Wasserturm zu bemalen. Nicht ohne Folgen: “Bilder malen, dabei Spaß haben und dann noch in die Presse kommen – das war das Größte”, sagt er heute. Kurze Zeit später, LOOMIT war mit seiner Mutter von Buchloe nach München gezogen, beginnt der steile Aufstieg in der Szene. LOOMIT wird mit dem “Geltendorfer Zug”, dem ersten Whole Train in Deutschland, einem komplett besprühten S-Bahn-Zug, zur Legende. Denn Züge zählen zur Königsdisziplin unter den illegalen Sprayen. Die hohe Geldstrafe, die LOOMIT dafür erhält, bezeichnet seine Mutter später als “Ausbildungsbeihilfe”. Nach dem Abitur reist der junge Künstler nach New York, in die Bronx, und bemalte schon bald seine erste Wand. 1994 ging er bei seinem Idol, dem amerikanischen Graffitikünstler “Seen” in die Lehre und erlernte dabei das Tätowierhandwerk. Seit Jahren tourt er durch die ganze Welt – immer im Auftrag der Dose: Amsterdam, Paris, Los Angeles, Rio de Janeiro, Shanghai, etc. Und am liebsten Orte, an denen Graffiti noch ein Fremdwort ist. Aktuell ist er mit Beiträgen für die Ausstellung "Art in the Streets" im MOCA in L.A. vertreten.

LOOMIT WALLS

 



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